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Projekte und Veranstaltungen aus den vergangenen Schuljahren























2. Tanzprojekt vor den Sommerferien erfolgreich abgeschlossen !!

Wenn der Wille vorhanden ist, gibt es immer einen Weg, eine gute Idee zu verwirklichen.

Kinder SchutzbundGerry WeberDansArt

Zum 2. Mal sponserten die Firmen Gerry Weber World und S.Oliver ein Tanzprojekt und Schülerinnen und Schüler unserer Schule tanzten am Tag der offenen Tür während der Gerry Weber Open in Halle. Zuvor hatten im Rahmen einer Projektwoche 35 Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufen 3-10 die Tanzschritte in der Tanzschule DansArt geübt.

Fazit: Das Projekt war wieder ein voller Erfolg. Natürlich möchten die Schülerinnen und Schüler auch im nächsten Jahr wieder tanzen!!

Offizielle Spendenübergabe im Kinderschutzhaus am 11. Sept. 09

Die GERRY WEBER OPEN in HalleWestfalen engagieren sich alljährlich für karitative Zwecke und in diesem Jahr beteiligte sich das Modeunternehmen s.Oliver an der Finanzierung des Tanzprojekts. Schulleiterin Gerda Schürmann (Schule am Kupferhammer) nahm die Spendenschecks über insgesamt 10.000 Euro entgegen. Des Weiteren waren bei der Spendenübergabe zugegen : Christa Lincke (Vorstandsvorsitzende Kinderschutzbund), Horst Erpenbeck (Marketingleiter GERRY WEBER Management & Event OHG), Ulla und Dan Agbetou (DansArt), Annette Kühn (Lehrerin Schule am Kupferhammer), Gabriele Adam (Vorstand Kinderschutzbund), Robert Schmitt (Marketingleiter s.Oliver) sowie die Schülerinnen Yasemin Yazgan und Gülcan Gevci. © GERRY WEBER WORLD (HalleWestfalen)

GERRY WEBER OPEN – HalleWestfalen - Bielefelder >Förderschule am Kupferhammer< erhält insgesamt 10.000 Euro-Spende

GERRY WEBER OPEN fördern pädagogisch wertvolles Tanzprojekt mit 7.500 Euro - Sponsoring-Partner des Haller ATP-Rasentennisturniers s.Oliver überreicht 2.500 Euro

HalleWestfalen. Seit Jahren unterstützen die GERRY WEBER OPEN im ostwestfälischen Halle, Deutschlands einziges ATP-Rasentennisturnier, karitative Einrichtungen und Projekte. „Wir engagieren uns alljährlich verantwortungsvoll im sozialen Segment. Insbesondere verbunden fühlen wir uns mit den gemeinnützigen Einrichtungen aus der ostwestfälischen Region“, betont Marketingleiter Horst Erpenbeck (GERRY WEBER Management & Event OHG) und fügt an: „Folglich fördern wir jedes Jahr verschiedene Charity-Kampagnen und Institutionen und stellen unsere Spendeneinnahmen zur Verfügung.“

So besteht seit 2004 eine kooperative Zusammenarbeit zwischen dem Haller Eventveranstalter, der GERRY WEBER Management & Event OHG, und dem Bielefelder Ortsverband des >Deutschen Kinderschutzbundes<. In Folge dieser langjährigen Partnerschaft wurde im vergangenen Jahr erstmals ein Tanzprojekt initiiert, welches die Bielefelder Tanzakademie >Dans Art Tanznetworks< choreografiert und gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler der ebenfalls in der Teutostadt ansässigen >Förderschule am Kupferhammer< einstudiert hat. Nach der Premiere in 2008 wurde auch die diesjährige Aufführung am >Tag der offenen Tür< (07. Juni 2009) ein voller Erfolg und mehrere tausend Besucher ließen sich die Inszenierung auf der Showbühne im Schatten des GERRY WEBER Stadions nicht entgehen.

Nun wurde am vergangenen Freitag (11. September) von Seiten des Tennis-Turnierveranstalters ein Spendenscheck in Höhe von 7.500 Euro überreicht. „Wir freuen uns, solch ein pädagogisch wertvolles Tanzprojekt auf den Weg gebracht zu haben. Es macht uns Stolz, dass die Jugendlichen mit großem Eifer und Begeisterung die Choreografie einstudiert haben“, so Horst Erpenbeck, der das Spendengeld übergab. Auch der Sponsoring-Partner der GERRY WEBER OPEN, das Modeunternehmen s.Oliver, unterstützte das schulische Tanzprojekt mit einer Geldspende von 2.500 Euro. „Wir sind seit Jahren mit den Gerry Weber Open wirtschaftlich verbunden und so stand zweifelsohne außer Frage, uns ebenfalls karitativ zu engagieren und ein Stück zur Verwirklichung dieses Projektes beigetragen zu haben“, erklärt s.Oliver-Marketingleiter Robert Schmitt.

„Unseren Kindern und Jugendlichen hat das Tanzprojekt im letzten Jahr so gut gefallen, dass wir auch dieses Jahr eine Tanzformation erarbeitet haben“, sagen unisono Ulla und Dan Agbetou. Die pädagogischen Leiter der Bielefelder Tanzakademie sehen dabei einen positiven Beitrag für die weitere Entwicklung ihrer Tanzschüler: „Die jungen Menschen erlernen und erleben, sich in einem gemeinschaftlichen Gefüge zu verwirklichen. Ein weiterer Effekt ist, dass ganz nebenbei auch das Selbstwertgefühl gesteigert wird.“ Mehrere Wochen studierten die Schülerinnen und Schüler im Alter von bis zu 16 Jahren die Choreografie ein und fanden sich mehrmals wöchentlich zum Training in der Tanzschule >DansArt< zusammen. Diese Tanznotation bestand aus einer Mischung von Hip-Hop-, Jazz-Dance- und Modern-Dance-Elementen zu afrikanisch, asiatisch und europäischer Musik und die hatte für die Leiterin der >Förderschule am Kupferhammer<, Gerda Schürmann, einen hohen pädagogischen und sozialen Stellenwert: „Für die Kinder war die öffentliche Tanzaufführung ein riesiger Erfolg. Sie haben sich auf der Bühne als Stars gefühlt. Anfangs war natürlich ein Kribbeln im Bauch vorhanden, und als am Ende die Zuschauer den Kindern für ihren sehr gelungen Auftritt applaudiert haben, war die Aufregung schnell vergessen. Diesen Augenblick werden sie sicher niemals vergessen.“

Bereits drei Mal (1996, 2005 und 2007) wurde Deutschlands einziges ATP-Rasentennisturnier für ihr weitreichendes soziales Engagement ausgezeichnet. Der >ATP Award of Excellence< wird für das beste Wohltätigkeitsprogramm auf der weltweiten Tennistour verliehen. Durch die GERRY WEBER OPEN kamen bis dato mehr als 410.000 Euro an Spendengeldern karitativen und sozialen Zwecken zu Gute kommen, davon allein 46.000 Euro in diesem Jahr.























Rap-Projekt der Klasse 7 mit "DBLuDee" (Daniel Wagenbreth)- Bericht der Stiftung mitLeidenschaft

Schule trifft Rap: Wenn Lernen auf einmal cool ist

Stiftung mitLeidenschaft fördert ein ganz besonderes Musik-Projekt

Bielefeld (mL). Es ist laut. Die Siebtklässler wollen sich nicht recht konzentrieren. Doch als Daniel Wagenbreth das Wort ergreift, sind alle mucksmäuschenstill. Was hat er, was Lehrer nicht haben? Ganz einfach: Er ist Rapper. Er hat einen coolen Namen. Und er ist ziemlich nah dran an der Lebenswirklichkeit der Schüler.

„Schoolparty“ heißt das Projekt, das Daniel Wagenbreth ins Leben gerufen und seit 2006 an verschiedenen Bielefelder Schulen durchgeführt hat: Er gibt Schülern die Möglichkeit, Texte zu schreiben, einen Tonträger zu produzieren und Konzerte zu geben. In diesem Jahr ist die Schule am Kupferhammer mit im Boot, eine Förderschule mit den Schwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, Lernen und Sprache. Betreut wird das Projekt dort von der Schulsozialarbeit des Ev. Gemeindedienstes im Johanneswerk. Gefördert von der Stiftung mitLeidenschaft.

Als Daniel den Schülern Stücke vom letzten Schoolparty-Sampler vorspielt, geht es eigentlich um Strophen und um Reime. Aber in Wirklichkeit geht es um viel mehr. „Das Leben heutzutage ist das Gegenteil von gestern. / Du hörst nur deine Freunde hinter deinem Rücken lästern.“ Ganz unauffällig lenkt Daniel die Diskussion auf Themen wie Freundschaft, Wahrheit und Religion. Niemand findet das öde oder quatscht.

Das Projekt verbindet Musik mit Erziehung

Daniel Wagenbreth ist 31. Er rappt unter seinem Künstlernamen „DBLuDee“. Er rappt politisch, gesellschaftskritisch und autobiographisch. Vor allem rappt er mit Leidenschaft. Doch eigentlich ist er ausgebildeter Erzieher. „Ich hatte den Traum, Musik und Erziehung zu verbinden.“ Nach dem Amoklauf in Erfurt entwickelte er einen provokanten Song – und die Idee zu seinem Projekt.

In wochenlanger Arbeit haben die Schüler mit Daniels Hilfe ihre ganz eigenen Texte verfasst: „Ich lausch dem Wind und kann dich nicht erreichen. / Wo bist Du? Ich warte auf ein Zeichen.“ Während sich die Mädels mit Liebe beschäftigten, haben die Jungs sich für die Themen Schule, Freundschaft und Geld entschieden. „Du willst nur das Geld – willst die Scheine zählen. / Wir wollen nichts geschenkt. Wir wollen einfach leben.“

„Hip Hop ist aus der Lebenswelt vieler Jugendlicher nicht mehr wegzudenken“, weiß die Schulsozialarbeiterin des Ev. Gemeindedienstes, Ilka Heidbrink. „Viele zeigen ein starkes Interesse für Gangster Rap – Rap, der geprägt ist von Gewaltverherrlichung, Sexismus und Statussymbolen.“ Das Rap-Projekt dagegen möchte das betonen, was im Gangster-Rap unerwähnt bleibt: Die ursprünglichen Prinzipien des Hip Hop wie Respekt, Gemeinschaft, Vielfalt und Toleranz.

Anerkennung zu erfahren ist hier nicht selbstverständlich

Das Lernen der Texte ist mühsam. Manchen Schülern fällt es leicht, anderen schwerer. Daniel hilft. Wieder und wieder rappt er gemeinsam mit den Kids die Strophen, übt mit ihnen den Einsatz. Und gibt ihnen einen wertvollen Hinweis: „Seid schlau und lernt zusammen! Helft euch gegenseitig. Übung macht den Meister.“ Seine Botschaft: Es liegt in eurer eigenen Hand. Wenn die Texte sitzen, werden die Songs im Studio aufgenommen. Und bei Konzerten live gerappt.

Wichtiger als die künstlerischen Gesichtspunkte sind in diesem Projekt die Erfahrungen, die die Schüler sammeln: Sich ausdrücken, eine eigene Meinung formulieren, sich selbst reflektieren, etwas schaffen und – nicht zuletzt – Anerkennung erfahren. Für diese Schüler, viele müssen mit sozialen und familiären Problemen kämpfen, sind das Erfolgserlebnisse, die sie im Alltag häufig nicht erleben.

Vielleicht haben die Jungs und Mädels in den vergangenen Monaten mehr gelernt über Sprache, Freundschaft und Religion, über das Lernen und über Teamarbeit als in den vergangenen sechs Schuljahren. Vielleicht haben sie auch gemerkt, wozu sie fähig sind. Oder ein neues Hobby entdeckt. Ganz egal was – „DBLuDee“ hat es herausgekitzelt. Mit Musik, mit Geduld und mit einem besonderen Draht zu den Kindern.

Wir laden Sie herzlich zu den Schoolparty-Konzerten ein:

• am 28.10.2009 um 17 Uhr im JZ Kamp, Niedermühlenkamp 43, 33604 Bielefeld
• am 30.10.2009 um 17 Uhr beim CVJM Jöllenbeck,Was steht denn da? - Kunst im öffentlichen Raum - Klasse 7 der Schule am Kupferhammer formt ein Schwein aus Pappmachee. Schwagerstraße 9, 33736 Bielefeld/
• am 4.11.2009 um 10 Uhr im JZ Stricker, Gaswerkstraße39, 33647 Bielefeld
• am 6.112009 um 17 Uhr in der Musikfabrik 39, Am Stadtholz 39, 33609 Bielefeld

Die Neue Westfälische Zeitung schrieb zu unserem Rap-Projekt:

Bielefeld. Für die zehn Schüler der 7. Klasse der Schule am Kupferhammer steht in diesem Schuljahr besonderer Stoff auf dem Stundenplan: Rap. Seit Februar lernen die Kinder die Musikrichtung Hip Hop kennen, versuchen in kleinen Gruppen eigene Texte zu Freundschaft, Liebe oder auch Geld zu schreiben. "ich lausch dem Wind und kann dich nicht erreichen. Wo bist du? Ich warte auf ein Zeichen" lauten etwa zwei Zeichen, die ein Handvoll Siebtklässlerinnen gemeinsam gereimt haben.
Hilfe beim Formulieren bekommen sie vom Bielefelder Rapper und Erzieher Daniel Wagenbreth. Mit ihm arbeitet die Förderschule mit Schwerpunkt Sprache und emotionale Entwicklung bereits zum zweiten Mal zusammen. "Vor drei Jahren haben wir wirklich gute Erfahrungen mit Wagenbreth gemacht. Er kommt ganz nah an die Kinder heran," sagt Sozialarbeiterin Ilka Heidbrink. Die Wiederholung des Projektes mit Namen Schoolparty wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung "mitLeidenschaft" möglich. Die Schüler sollen nicht nur den Hip Hop in allen Facetten kennen lernen. Sie sollen vielmehr lernen, eine eigene Meinung zu formulieren, mit anderen zusammenzuarbeiten.
Höhepunkt der Schoolparty sind vier Konzerte zusammen mit Schülern 15 weiterer Bielefelder Schulen. Etwa zwei Dutzend Lieder stellen die jungen Musiker am 28. Oktober ab 17 Uhr im Jugendzentrum Kamp vor. Es folgen Auftritte beim CVJM Jöllenbeck (30. Oktober), im Jugendzentrum Stricker (4. November) und der Musikfabrik 39 (6. November).
Während die Konzerte für die anderen Schüler der Abschluss des Schollparty-Projektes ist, geht es für die Kinder der Schule am Kupferhammer noch weiter.
Sie rappen noch bis kommenden Februar - auch in Wagenbreths Tonstudio für die eigene CD und vor der Kamera für ein Musikvideo zu den Songs.























Was steht denn da? - Kunst im öffentlichen Raum - Klasse 7 der Schule am Kupferhammer formt ein Schwein aus Pappmachee.

Bericht in der Neuen Westfälischen Zeitung am 21. November 2009

"Das hat voll Spaß gemacht", sagt Lars Kreft und strahlt. Der 12-Jährige ist einer von mehr als 100 Bielefelder jungen und Mädchen, die an einem bemerkenswerten, in dieser Form erstmalig durchgeführten kunstpädagogischen Projekt teilgenommen haben. Die dabei entstandenen Schülerarbeiten werden noch bis Donnerstag, 26. November, in der Aula der Schule am Möllerstift ausgestellt.

Das Projekt mit dem Titel "Was steht denn da?" ist bei einer Lehrerfortbildung des Kompetenzteams Kunst in Bielefeld konzipiert worden. 12 Lehrer und Lehrerinnen verschiedener Schulformen haben dabei neue Möglichkeiten der Annäherung an plastische Objekte im öffentlichen Raum erarbeitet.

"Es ging darum, Skulpturen als Zeichen in der Stadt wahrzunehmen, die alltägliche Wahrnehmung zu verlangsamen und zur intensiveren Teilhabe im städtischen Umfeld durch eigene Praxis anzuregen," erläutert Henning Bock vom Kompetenzteam Kunst. Nach intensivem gemeinsamen Brainstorming machten sich die Pädagoginnen und Pädagogen aus acht Schulen daran, die neuen Ideen im Kunstunterricht einzusetzen. Dabei ging man nicht nach festen didaktisch-methodischen Rezepten vor, sondern suchte und fand - gemeinsam mit den Schülern - individuelle Wege. Jede Klasse oder jeder Kurs studierte zunächst ein bestimmtes Bielefelder Kunstobjekt und ließ sich dadurch zu eigenem kreativem Schaffen inspirieren. Die Ausstellung, die mit einer kleinen Vernissage eröffnet wurde, zeigt eindrucksvoll, wie einfallsreich und kreativ Jungen und Mädchen dabei vorgegangen sind. Da wurden im Original eckige Skulpturen als rund Objekt nachempfunden, da wurde die gigantische Sierra-Plastik vor der Kunsthalle zum kleinformatigen Spiegelkabinett. Und da wurde das Brackweder Steinschwein aus Draht und Pappmaschee nachgebaut. Das war übrigens die Sache, die Lars Kreft so viel Spaß gemacht hat. "Auch, wenn es eine klebrige Schweinerei war", wie er verrät.

Teilnehmende Schulen waren: Martin-Niemöller-Gesamtschule, Ratsgymnasium, Grundschule Dreekerheide, Schule am Möllerstift, Hans-Ehrenberg-Schule, Schule am Kupferhammer, Max-Planck-Gymnasium, Engelbert-Kaempfer-Gymnasium (Lemgo)























Die Jahrgangsstufe 8 im Berufsorientierungscamp im CJD Olpe

Das von der Stiftung Partner für Schule, der Arbeitsagentur und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW angebotene Modul "Berufsorientierungscamp" führte die Schule am Kupferhammer nun zum 2. Mal durch.

Im November lernten 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 im CJD Olpe je 3 von ihnen selbst ausgewählte Berufsfelder kennen. Neben dem normalen Arbeitstag (7.00 bis 16.00 Uhr) gestalteten die Jugendlichen auch ihre Freizeit miteinander. Kegeln, Kinobesuch, ein Abendessen mit Benimm-Kurs und ein Hallenbadbesuch standen auf dem Programm. Trotz anstrengendem, ereignisreichem Programm waren die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen durchweg zufrieden mit den Erfahrungen, die ihnen das Camp bot. Von den Meistern gab es jeweils zwei Kurzzeugnisse und eine ausführliche Kompetenzbeschreibung. Nach 1 Woche kam der Leiter des CJD Olpe, Herr Putinius, zu einem Gespräch in unsere Schule, um den Jugendlichen die Beurteilungen persönlich zu erläutern.























Lesepaten sponsern der Schule am Kupferhammer täglich 2 Tageszeitungen

Die Neue Westfälische Zeitung sucht Lesepaten für Schulen. Viele Bürger und Bürgerinnen finden die Idee sehr gut und sponsern Schulen für ein Jahr eine Tageszeitung.

Wir freuen uns sehr, denn wir bekommen seit Anfang Dezember 2009 täglich 2 Tageszeitungen. Wir haben die Eingangshalle für den Lesepunkt ausgewählt, weil sich Schülerinnen und Schüler schon vor dem Unterricht hier aufhalten und jetzt die Zeitung lesen können. Unser Hausmeister, Herr Hövel, hat sich bereit erklärt, die 2 Zeitungsexemplare (meistens 4-teilig) jeden Morgen in die 8 Leseleisten zu klemmen, so dass mehrere Schüler gleichzeitig lesen können. Ob sich jemand nur die Bilder anschaut, große oder kleine Überschriften oder ganze Artikel liest, wichtig ist, dass die Möglichkeit des individuellen Lesens besteht. Die Kommunikation über das Gelesene ergibt sich danach zwangsläufig. Auch besteht natürlich die Möglichkeit, die Zeitungen mit in den Unterricht zu nehmen, besonders interessante Artikel zu kopieren, mit einem Kommentar zu versehen und gesondert auszuhängen. Wir haben noch viele Ideen und werden sehen, wie und was wir so im Laufe der Zeit umsetzen.

Von den ersten Zeitungstagen lässt sich jedenfalls sagen: Die Zeitung wurde gut angenommen. Immer wieder standen Schülerinnen und Schüler mit der Zeitung in der Hand in der Eingangshalle und machten sich untereinander auf gelesene Informationen aufmerksam.

Wir danken der anonymen Sponsorin und der Firma VISART - multmediale Kommunikation Bielefeld sehr herzlich und werden weiter über den Einsatz der Tageszeitung in unserer Schule berichten.























Standhaft und störrisch

Förderschüler lernen in einem Projekt von und mit den Eseln Carla und Pedro

Zeitungsartikel im Westfalenblatt am 27. April 2010 von Henrick Uffmann

Störrisch? Von wegen. Esel sind viel mehr als das - und Jugendliche können eine Menge von ihnen lernen. Das zeigt ein Projekt, das die Schulsozialarbeiterin der Förderschule am Kupferhammer gemeinsam mit dem Verein Natursinn ins Leben gerufen hat.

im Mittelpunkt stehen dabei Pedro (9) und Carla (5). Im Moment haben die beiden Esel allerdings weniger die drei 14-jährigen Schülerinnen im Sinn, die sich ihnen nähern, als vielmehr das frische Gras, das üppig auf der Wiese wächst. Nur die Bewegung Ihrer Ohren verrät, dass sie sich der Nähe der Mädchen durchaus bewusst sind. Langsam tasten sich zwei von ihnen vor, wobei Yessica Natalie führt, deren Augen mit einem Tuch verbunden sind. Nur durch die Berührung soll sie die beiden Esel unterscheiden, hat Sandra Thyke die Aufgabe gestellt.

Als tiergestützte Pädagogin und Therapeutin des Vereins Natursinn betreut sie das Projekt auf ihrem Hof in der Sieker Schweiz in der Nähe der Bodelschwinghstraße. Als Test, wie gut die Schülerinnen die Tiere inzwischen kennen, ist diese Übung gedacht. Darüber hinaus sollen sie aber auch lernen, sich gegenseitig zu vertrauen, wenn sie sich mit verbundenen Augen auf die jeweils andere verlassen müssen.

Gestartet ist das Projekt Anfang Februar, noch bis zu den Sommerferien Mitte Juli nehmen daran zwölf Schülerinnen und Schüler der Übermittag-Betreuung der Schule am Kupferhammer teil. "Aufgeteilt in Vierergruppen beschäftigen sie sich immer montags mit den Eseln," erklärt Ilka Heitbrink, Schulsozialarbeiterin vom Evangelischen Gemeindedienst an der Förderschule, an der Kinder und Jugendliche mit Lern-Beeinträchtigungen oder Schwierigkeiten bei der emotionalen und sozialen Entwicklung lernen. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung Mitleidenschaft des Evangelischen Johanneswerkes.

Jeweils eineinhalb Stunden sind die Schüler auf dem bauernhofähnlichen Gelände aktiv, und allein die idyllische Umgebung des Teutoburger Waldes habe im Vergleich zur Hektik in der Schule einen positiven Effekt, findet Ilka Heitbrink. Hinzu kommt die Arbeit mit den Eseln, die sich dafür optimal eignen, sagt Sandra Thyke. "Esel spiegeln ihr Gegenüber. Wenn man ihnen schlecht gelaunt gegenüber tritt und in barschem Tonfall mit ihnen spricht, richtet man wenig aus", erklärt die Pädagogin. Auch seien die Tiere nicht störrisch, sondern vorsichtig und standhaft. "Um einen Esel zu überzeugen, braucht es vor allem Persönlichkeit."

Genau die können die Schüler bei dem Projekt entwickeln - und sie lernen, Verantwortung zu übernehmen. Jeder Besuch beginnt damit, die Ställe auszumisten und die Tiere mit Wasser und Futter zu versorgen. Und bevor es zum gemeinsamen Spaziergang in den Wald geht, müssen auch die Hufe ausgekratzt werden. "Du musst ihr zeigen, was du von ihr willst", rät Sandra Thyke, als Stefanie Carlas hufe von Erde und Steinen befreien will. Langsam streicht die Schülerin am Bein der Eselin entlang, bis diese schließlich den Huf hebt.

Zu wissen, was die Esel brauchen, was sie mögen und nicht mögen, wie man mit ihnen umgeht und wie man an ihrer Körpersprache erkennen kann, wie ihre Stimmung ist - all das erfahren die Schüler während des Projektes. Ziel ist es dann, so Schulsozialarbeiterin Ilka Heitbrink, dass sie das gelernte auch auf ihren Alltag und ihre Mitschüler übertragen können. Anderen freundlich gegenüber zu treten, seine Signale richtig zu verstehen und respektvoll miteinander umzugehen, das sollen die Schüler durch das Esel-Projekt trainieren.

Bis dahin braucht es noch ein wenig Zeit, sagt Ilka Heitbrink. Doch erste Veränderungen bei den Schülern seien bereits bemerkbar. "Sie sind auch in der Schule gelassener und ruhiger. Und dass sie bei der Arbeit mit den Eseln Verantwortung übernehmen, macht sie selbstbewusster. Jetzt gerade bemerken wir, dass sich auch ihre Kommunikation zu verbessern beginnt."

Den Schüler macht das Zusammensein mit den Eseln in ersten Linie Spaß. "Man kann mit ihnen so viel machen. Zuerst dachte ich, dass esel stur sind. Doch das sind sie ganz und gar nicht", sagt Yessica. Und Nataiie weiß inzwischen ganz genau, wo bei den Eseln das Stimmungsbarometer ist. "was für eine Laune sie haben, ist an den Ohren zu erkennen. Wenn diese aufgestellt sind, sind sie gut drauf".

Und als es nach der Hufpflege zum Spaziergang in den Wald geht, sind weder die Schülerinnen noch die Esel störrisch. Yessica, Stefanie und Natalie plaudern fröhlich miteinander - und Pedro und Carla haben die Ohren aufgerichtet.























3. Tanzprojekt - Generalprobe und Auftritt erfolgreich absolviert

Zeitungsartikel Neue Westfälische Zeitung 3./4. Juni 2010

Fußballtänze für Südafrika

Schüler der Förderschule am Kupferhammer treten bei Gerry Weber Open auf - von Henning Olsen

Sie springen, sie rennen und sie kicken - 31 Kinder der Förderschule am Kupferhammer erleben am Montag, 7 Juni etwas ganz Besonderes: In einem Tanzprojekt zur Fußball-Weltmeisterschaft, gestaltet von der Bielefelder Tanzschule DansArt Tanznetworks, treten sie beim ATP-Rasenturnier der Gerry Weber Open auf.

17 Mädchen und 14 Jungen der Bielefelder Förderschule am Kupferhammer tanzen am Montag, 7. Juni ab 15 Uhr auf der Showbühne am Gerry Weber Stadion. Angeleitet von Ulla und Tchekpo Dan Agbetou von DansArt, haben die Schüler im Alter von bis zu 16 Jahren eine Choreographie zum Thema "Südafrika und die Fußball-Weltmeisterschaft" einstudiert. "Am Anfang war die Arbeit schwierig, weil die Kinder noch unkonzentriert waren," erinnert sich Tchekpo Dan Agbetou. "Doch je normaler das Tanzen für sie wurde, desto besser machten sie mit."

Bereits zum 3. Mal entstand ein Tanzprojekt in Zusammenarbeit zwischen DansArt, dem Bielefelder Kinderschutzbund und der Schule am Kupferhammer, das auf dem "Childrens`s Day" während der Gerry Weber Open aufgeführt wird. "Wir freuen uns, dass wir erneut so ein tolles Projekt mit den Kindern beginnen können," sagt Turnierdirektor Ralf Weber und fügt hinzu: "Die jungen Tänzer haben sichtlich Spaß an dieser Zusammenarbeit."

An acht Tagen zwischen 9 und 12.30 Uhr probten die Schüler in den Räumen von DansArt. "Das Tanzen hilft den Kindern. Selbstvertrauen zu entwickeln und sich wohl zu fühlen", sagt Ulla Agbetou, die die Tanzschule 1995 gemeinsam mit Tschekpo Dan gründete. Bei der Vorstellung begleiten erfahrene Tanzschüler die Choreographie, um den Kindern Orientierung und Sicherheit für den ungewohnten Auftritt zu geben. Sie alle laufen in sportlichem Dress auf: weißes T-shirt, Dreiviertel-Hose, Tennissocken und Deutschlandfähnchen auf die Wangen gemalt. "So wollen wir den Anlass, die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, hervorheben", sagt Ulla Agbetou.

An dem Projekt beteiligen sich die Schüler freiwillig. Wer nicht mitmacht, muss in anderen Klassen am Unterricht teilnehmen. "In der Regel ist es aber so, dass die Schüler mich das ganze Jahr über fragen, wann das nächste Tanzprojekt endlich startet", berichtet die Schulleiterin der Schule am Kupferhammer, Gerda Schürmann. Sie ist froh, das für dieses Projekt eine Förderschule ausgewählt wurde und die Kinder davon profitieren.























Stadtmeisterschaften der besonderen Schulen

Ein Highlight innerhalb eines Schuljahres ist für die Fußball begeisterten Schülerinnen und Schüler das Fußballturnier der Bielefelder Förderschulen.

Auch in diesem Jahr fand das Turnier auf dem Kunstrasenplatz des SC Bielefeld statt. Bei einer Rekordbeteiligung von 9 Bielefelder Förderschulen mit den Förderschwerpunkten ESE, Lernen, Sprache, Hören und Kommunikation und körperlicher Einschränkungen musste in zwei Gruppen gespielt werden.

Unsere Mannschaft setzte sich in der Gruppe - als man entdeckt hatte, dass man auch zusammen spielen kann - souverän mit drei Siegen gegen die Ravensberger Schule (5 : 0), die Albatrosschule (10 : 0) und die Comeniusschule (6:0) durch.

Auch im Endspiel hatten wir Ball und Gegner stets unter Kontrolle und gewannen mit 2:0 gegen den Titelverteidiger von der Tieplatzschule.

Neben einer Urkunde, einem Ball und einem Riesenpokal erreichten wir die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften im Herforder Jahnstadion. Viel Erfolg auch dabei.

Unsere Mannschaft mit Schülern aus den Klassen 8, 9 und 10.























Die Jahrgangsstufe 7 am Ende des 7. Schuljahres im Berufsorientierungscamp (BOC) im CJD Olpe

Als Einstieg in die Berufsorientierung - erstes Kennenlernen einzelner Berufsfelder - absolvierten vom 21. - 25. Juni 2010 zehn Schülerinnen und Schüler mit sehr gutem Erfolg ein BOC in Olpe.

Ob Anfahrt, Unterkunft und Verpflegung, Betreuung, Organisation insgesamt, die Betreuung der Praktikanten/innen durch die Meister in den Werkstätten - es hätte wirklich besser nicht sein können.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr zufrieden mit dieser Woche. Es gibt sogar den einen oder anderen, der sich durchaus vorstellen kann, nach Beendigung der Schulzeit in Olpe seine Ausbildung zu machen. Alle haben von dieser Woche für sich einen individuellen Bericht mit Fotos über diese Woche erstellt. Aus diesen Berichten haben wir eine Dokumentation zusammengestellt, die als PDF-Datei hier angesehen werden kann.

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